28.10.2016 / Artikel / /

Postulat betreffend Massnahmen zur Reduktion der Stauzeiten in Suhr

Grossrat Andreas Rotzetter hat zusammen mit den anderen Grossräten aus dem Bezirk Aarauam 25. Oktober 2016 folgendes Postulat betreffend Massnahmen zur Reduktion der Stauzeiten in Suhr eingereicht.

Der Regierungsrat wird beauftragt, darüber Bericht zu erstatten, welche kurzfristigen Massnahmen er in welcher Zeitspanne ergreift und wie der Stand der Arbeiten bezüglich dieser Massnahmen ist, um die Stauzeiten in Suhr zu reduzieren. Die Postulanten denken hierbei insbesondere an folgende Massnahmen:

  • Reduktion der Schliesszeiten der beiden SBB-Bahnübergänge am Knoten Kreuz (Bernstrasse West/Gränicherstrasse) und bei Möbel Pfister AG.
  • Verkehrsmanagement an den Knoten Restaurant Bären und Restaurant Kreuz inkl. Abstimmung auf die Schliessung der beiden SBB-Bahnübergänge.
  • Bessere Abstimmung des Rangierbetriebs am SBB-Bahnübergang bei Möbel Pfister AG, zusam-men mit den Industriebetrieben im Wynenfeld.
  • Begründung:
    An der Mitgliederversammlung der IG Ostumfahrung Suhr vom 28. September 2016 präsentierte das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) den Zeitplan zur Realisierung der dringend notwendi-gen Ostumfahrung Suhr. Daraus ging hervor, dass ein Baubeginn frühestens im Jahr 2022 stattfin-den kann. Die effektivste Massnahme wäre ein Anschluss an die Autobahn A1 zwischen Gränichen und Suhr, was das Bundesamt für Strassen ASTRA leider konsequent ablehnt.
    Die Situation in und um Suhr wird aber zunehmend unerträglich und wird für einige in Suhr und im Wynental angesiedelte Unternehmen existenzbedrohend. Der Kanton soll deshalb einerseits kurzfris-tige Massnahmen umsetzen und andererseits sich bei der SBB vehement für kürzere Schliesszeiten der Bahnübergänge einsetzen, um die Situation in und um Suhr zumindest zu entschärfen.
    Die Postulanten denken dabei insbesondere an die langen Schliesszeiten der SBB-Bahnübergänge am Knoten Restaurant Kreuz und bei Möbel Pfister AG, die dazu führen, dass der Verkehrsfluss zu lange behindert wird. Mittels kürzeren Schliesszeiten der Bahnschranken und einem intelligenten Verkehrsmanagement sowie besserer Abstimmung des Rangierbetriebs könnten effektive Mass-nahmen kosteneffizient und rasch umgesetzt werden.